Viele Menschen sind entsetzt, wenn sie den Preis eines Hundes vom Züchter hören. Das waren wir vorher auch. Doch nach dem wir unsere eigene Zucht angemeldet haben und die Kosten sehen, die dabei entstehen, sehen wir das etwas anders.

Als erstes braucht man selbst einen Dackel mit Papieren.

Man bildet ihn aus, das kann jagdlich sein oder auch normal sprich BHP.  Das sind Kosten, die sind Variabel  je nach Hundeschule  und Prüfungsgebühren. Dann sollte man Im dtk/VDH sein. Der Hund und die Zucht müssen haftpflichtversichert werden.

Um eine Zuchthündin zu erhalten,  braucht man

 - Training für die Zuchtschau und den Wesenstest.

 - Hunde die nach 1.1.2012 geboren sind brauchen eine DNA und Abstammung

 -  Dann sollte jeder verantwortungsvolle Züchter, auch wenn es keine Pflicht mehr ist die Augen auf Katarakt untersuchen 

-  Eine OI- Untersuchung auf vererbliche Glasknochenkrankheit machen lassen.

 - Die Zwingeranmeldung kostet auch noch etwas ( 100€ ).

 - Ab dem 15. Lebensmonat bis 8 Jahre ist eine Hündin nur im Deckeinsatz und kann somit maximal 5-6 Würfe haben.

- Das Decken kostet dann auch noch je nach Rüde und die Fahrt zum Rüden sind noch nicht einmal berücksichtigt.

 - Die Hündin wird vor der Läufigkeit und 8 Tage vor dem wölfen/ werfen und dann mit den Welpen (nach Woche 3,5 und 7 ) entwurmt.

 - Dann kommt noch das Impfen und das Chipen,

 - Die Wurfabnahme durch den Zuchtwart und die Erstellung der Ahnentafeln vom dtk/VDH.

So kommt man grob über den Daumen gepeilt auf ca. 250-300 € pro Welpe und dann haben Mutter und Welpen noch nichts gefressen und es gab noch keine Komplikationen.

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Wir persönlich sehen dies nicht als Kaufpreis, sondern als Aufwandsentschädigung an. Denn wir sind nur Hobbyzüchter und lieben unsere Hunde, sie sind Familienmitglieder und wachsen auch so auf,  in der Familie.

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